Meutenlager 2002 – Königswinter

Es ist niemand zu Schaden gekommen!
Es ist niemand zu Schaden gekommen!
 
 
Das Spiel 'Möhrenziehen'
Das Spiel 'Möhrenziehen'

In der Kürze liegt die Würze

23.2.2002, morgens, halb zehn ging's los in Richtung Königwinter. Anwesend waren alle drei Meuten unseres Stammes (Delfine, Kerberos und Seeadler). Insgesamt 21 Kinder und 7 Begleiter. Die Hinfahrt per Zug gestaltete sich als ungewöhnlich ruhig. Das sollte sich aber auf dem Lager noch ändern...

Am Jugendhaus angekommen gab es erstmal ein paar Runden Kennenlernspiele und "Bullen". Darauf folgte dann die entsprechende Stärkung, das Mittagessen, bestehend aus heißer Wurst und den üblichen Nahrungsgrundlagen. Leider ist das allseits beliebte Nutoka einer weiß-braun gestreiften Masse gewichen. Hoffentlich nur vorübergehend.
Um die Kindern weiter zu beschäftigen, war ein Postenlauf vorgesehen. Normalerweise wird so etwas draußen abgehalten, doch diesmal gab uns der anhaltende Regen den Tipp, den Lauf doch besser im Haus zu machen. Nach Ende folgte dann eine Spielerunde im Gemeinschaftsraum.

Das Abendessen bestand sich aus Reis mit Gemüse und Putenfleisch, sozusagen ein Standardessen, was auf keinem Lager fehlen darf. Gut gestärkt ging es zum Nachtgeländespiel "Das Goldene Vlies". Ein besonderer "Nervenkitzel" daran war der Rhein, der eine der vier Spielfeldgrenzen darstellte. Üblicherweise fließt er gemächlich in seinem Flussbett dahin. Doch da es Ende Winter war, trat er über sein normales Ufer und verengte das Spielfeld. Zum Glück wagte es niemand zu nah an das Wasser, so dass wir nach zwei Runden des Spiels trocken zum Haus zurückkehrten.
Auch diesmal gab es wieder was zu essen: Ein Vanillepudding, und als besondere Spezialität gab es Kindertschai, ein warmes, teeartiges Süßgetränk. Wer jetzt immer noch zu viel Energie inne hatte, konnte diese in einer Singerunde loswerden.

Am nächsten Morgen war der Drachenfelsen unser Ziel. Etwas Eile war jetzt geboten, denn der Zug, der uns dem Felsen etwas näher bringen sollte, fuhr schon ziemlich bald.
Nach einem kleinen Marsch vom Bahnhof auf den Berg, begrüßte uns ein fünf Zentimeter dicke Schneeschicht, perfekt für eine Schneeballschlacht. Auch die Aussicht war gut, selbst der Kölner Dom war erstaunlich klar zu erkennen.
Und auch diesmal war für Essen gesorgt, dafür wurde extra eine tonnenschwere Tasche mitgeschleppt. (Wer schon mal da hoch gekraxelt ist, weiß wie beschwerlich der Aufstieg auch ohne Gepäck ist.) Natürlich hatte keiner Hunger und die Tasche musste ebenso schwer und nutzlos wieder zum Haus gewuchtet werden. Eine kleine Erleichterung war da die Zahnradbahn, die wir für die Talfahrt nutzen. Doch die Entspannung sollte nicht lange anhalten; die Bahnschranken vor dem Bahnhof schlossen sich schon und kündigten so unseren Zug an und damit einen kleinen Sprint. (Für einige mit Tasche). In einer rekordverdächtigen Zeit hatten wir den Drachenfelsen besucht und waren also wieder zurück.

Zum Abschluss des Lages aßen wir Spagetti Bolognese und darauf gab es draußen ein paar Spiele. Gegen sechs Uhr abends waren alle wieder gesund und munter in Dellbrück.

Alles in allem ein schönes, kurzes Lager.

Rainer